Autor: Katharina Pecher

  • Landpartie – halbmechanisch, volllebendig!

    Wenn zwei Stars der Wiener Musik eine Landpartie ins Kamptal machen, so ist das eine Riesengaudee: Bis zum letzten Platz ausgebucht war unser Wunderwerkel am letzten Samstag im Mai. Die Besucher, teilweise aus Wien und Linz angereist, wollten Katharina Hohenberger und Peter Havlicek (Marie-Therese Stickler, als Dritte im Bunde angekündigt, trat zeitgleich mit Ernst Molden im Festspielhaus St. Pölten auf, Glückwunsch dazu!) mit Werkelmann Oliver Maar gemeinsam live erleben. Sie wurden reich belohnt: Hohenberger und Havlicek boten ein rasantes Programm mit Wiener Jazz – also Dschääss – und Klassikern wie dem „Vamp aus Favoriten“, „Alois“ oder der „Schrägen Wiesen“. Cissy Kraners „Verzwickte Verwandtschaft“ bringt nicht nur durch die Komplexität des Patchworkfamilienmodells zum Staunen, man fragt sich: Wie kann man sich so einen Text auswendig merken? Zwischendurch werkelte, pfiff und sang der Hausherr, etwa die von ihm arrangierte Version des Couplets zu Nestroys „Der Zerrissene“, die ihn mit Peter Havlicek zwischen 2001 und 2003 unzählige Male auf der Bühne des Burgtheaters vereint hatte. Das historische Molzer-Trompetenwerkel von 1885 brachte kurz Gründerzeit-Atmosphäre ins Lebendige Depot. Für Oliver Maars Arrangement von „Nehmens an Alten“ wurde Alois Tesar auf die Bühne gebeten, eine Freude! Zum Schluss durfte das Publikum bei den „Hausherrensöhnl´n“ einstimmen. Hatte der Abend mit dem Standard „Moonglow“ (freilich „eingewienert“) begonnen, schloss er mit dem realen Aufgang des „Blauen Mondes“: Was für eine künstlerische Rahmung!

    Vor dem Konzert sowie in der Pause gab es auf der Terrasse Wein und kalte Platten, wodurch die Atmosphäre beinahe familiär war. Und dass nach einem fast zweistündigen Konzert noch fast alle Gäste an einer beinahe ebenso langen Führung durch die Sammlung – natürlich mit zahlreichen Musikbeispielen – teilnahmen, machte uns stolz.

  • Vollblut-Drehorgeln aufgeweckt

    Vollblut-Drehorgeln aufgeweckt

    Im Rahmen des Niederösterreichischen Museumsfrühlings 2026

    Werkelmann Oliver Maar führt in die Welt der mechanischen Musikinstrumente: Walzendrehorgeln, Lochkartenmusik, Spieluhren und Trompetenwerkeln

    15.00–16.30Uhr: Führung durch das Lebendige Depot

    17.00–18.30Uhr: Führung durch das Lebendige Depot

    19.00Uhr: moderiertes Konzert mit uralten Musikmaschinen, handgekurbelt

    Sie können sich auch gerne einer laufenden Führung anschließen!

    Zutritt: Für Mitglieder unseres Vereins ist der Eintritt kostenlos! Nichtmitglieder erhalten nur Zutritt, wenn sie um €10.- eine Tagesmitgliedschaft erwerben. Bitte um Verständnis, dass Sie sich beim Eingang namentlich registrieren müssen!

    Hauptplatz 7(Nah&Frisch Kiennast, Obergeschoß), 3571 Gars am Kamp

    Auskünfte und Anmeldung: info@wunderwerkel.at; Tel: 0676 344 50 32

    www.wunderwerkel.at

  • Auftakt

    Auftakt

    7. Mai 2026, 16 bis 21Uhr: Open House für Drehorgelfreunde als Auftakt zum Drehorgelfest in Wien/Böhmischer Prater, Fachgespräche und instrumentale Kostproben aus unserer Sammlung, Schellack und Notenrollenverkauf, Imbiss und Kamptalwein! Komm vorbei! Gars am Kamp, Hauptplatz 7 (Nah&Frisch/Obergeschoß)

  • Tanz durch die Zeiten

    Wollten Sie schon einmal tanzend durch die Zeit reisen? Am 25. April, dem Jahrestag unserer Eröffnung, wurde das Wunderwerkel zur Zeitmaschine: „Von Galopp bis HipHop – Werkelmann Oliver Maar spielt auf“, war das Motto unseres Frühlingsballes. Durch ein Glas Frizzante zum Aperitiv gestärkt, betraten etwa 40 Tanzpaare erwartungsvoll unseren festlich geschmückten Ballsaal. Im traditionellen Auftanz, von einem kleinen Ballorchester begleitet, begegnete man freudigen Gesichtern und eleganten Kleidern, Trachten, Nostalgiegewändern. Nach dem Einzug wechselte der Hausherr an sein „fahrbares Blasorchester“, ein Wiener Trompetenwerkel von Ferdinand Molzer aus dem Jahr 1882, und stimmte einen Marsch an, bevor es „Alles (Donau-)Walzer“ hieß. Anglaise und Quadrille, die Modetänze des 19. Jahrhunderts, wurden von Pia Brocza, Expertin für historischen Tanz nähergebracht, für die Anleitung der Volkstänze sowie der in Wien beliebten Polka française war Else Schmidt angereist. Das Dinner (Dank an den Kamptalwirt Martin Haimerl für seine legendären Schnitzel, für feinstes Ragout und mediterranen Nudelsalat!) wurde musikalisch untermalt vom Ensemble „Wiener Konfekt“: zwei Zithern und Bassgitarre. Anschließend durfte man eine Charleston-Einlage von Sandra und Benjamino (www.somelikeithot.at) genießen, bevor es wieder hieß, selbst die Beine zu schwingen: Von Schellack und Pianola begleitet, ritterten unsere Gäste in einer „Charleston-Challenge“ um die Pfauenfedern, die im Anschluss auf der Terrasse verliehen wurden: Mit Drehorgelmusik und bengalischem Feuer!

    In der zweiten Tanzpause gab es Punschschnitten, Sacherwürfel und Zimtschnecken aus Conny´s Cafe – die letzte Atempause vor der wirklich heißen Werkeldisco! Um Mitternacht konnten wir bei Clara Zeiszls (www.feuertanz.at) Show sogar einen Blick in die Zukunft richten: Ihr Tanz im Lichterkleid und die Jonglage mit schwebenden Stäben wirkten furturistisch und gleichzeitig so sympathisch-natürlich! Die funkig-funkelnde Drehorgelmusik in der Geisterstunde regte die Gäste zu fantasievollen Bewegungen mit phosphoreszierenden Stäben an, sodass unser Ball als „son et lumiere“-Veranstaltung zuende ging.

    Unser Frühlingsball war für uns schon im Vorfeld ein spannendes Abenteuer: Woher bekommt man 60m² Tanzboden? Wie macht man es Gästen bequem, wenn sie nicht tanzen wollen? Wie kann das Essen ohne offenem Feuer warm gehalten werden? Nun wissen wir das und noch mehr – ob es wohl noch ein zweites Mal gibt?

  • Landpartie, halbmechanisch-volllebendig!

    Landpartie, halbmechanisch-volllebendig!

    Wiener Musik, allererste Klasse! Als Trio Hohenberger – Stickler – Havlicek kommen drei Granden der Wiener Musik nach Gars. Sie treffen auf (Wunder-)Werkelmann Oliver Maar, der seine Drehorgeln zündet. Das musikalische Spektakel, das sich aus der Kombination von livemusizierten Schrammelklängen, Kabarett-Songs und mechanisch Gedrehtem ergibt, ist garantiert hörenswert! Verpassen sie es nicht!

    Lebendiges Depot, Gars am Kamp, Hauptplatz 7 (Nah&Frisch-Kiennast, Obergeschoß).

    Bitte um VORANMELDUNG unter info@wunderwerkel.at

    Zutritt: Für Mitglieder unseres Vereins ist der Eintritt kostenlos! Nichtmitglieder erhalten nur Zutritt, wenn sie um €10.- eine Tagesmitgliedschaft erwerben!

  • Tanz durch die Zeiten – Frühlingsball im Wunderwerkel

    Tanz durch die Zeiten – Frühlingsball im Wunderwerkel

    Hinweis: Geschlossene Veranstaltung! Tut uns leid, wir sind komplett ausgebucht!

    von der Quadrille zum Boogie, von Galopp zu Hip Hop: Werkelmann Oliver Maar spielt auf!

    Für Mitglieder und geladene Gäste verwandelt sich das Lebendige Depot in Gars a. K. am Jahrestag unserer Eröffnung zum Tanzboden!

    Informationen unter info@wunderwerkel.at oder 0676 3445032

    Lebendiges Depot in Gars am Kamp, Hauptplatz 7 (Nah&Frisch-Kiennast, Obergeschoß)

  • C´ est si bon!

    Wir wünschen unseren Freunden ein gutes, beschwingtes Jahr! Auf Wiedersehen im Wunderwerkel! Freuen Sie sich auf unsere Veranstaltungen 2026!

  • Besinnlicher Advent im Wunderwerkel

    An drei Abenden im Advent öffnete das Wunderwerkel seine Türen. Menschen, die eine Auszeit aus der Vorweihnachtshektik suchten, erfreuten sich an den nostalgischen Spielwerken und Drehorgeln in zauberhaftem Ambiente. Als kulinarische Genüsse lockten Spezialitäten wie altösterreichische Dinkellebkuchen mit Mandelfüllung, Cantuccini, kandierte Hibiskusblüten und Bratäpfel mit Asperlmarmelade. Conny´s Cafe hat Zimtschnecken beigesteuert, herzlichen Dank! An einem Basteltisch konnten Kinder Strohsterne oder Gewürzengerl fertigen, auch Tinte und Redisfedern standen bereit, falls sich jemand zum Schreiben inspirieren lassen wollte. All das blieb neben den abwechslungsreichen musikalischen Darbietungen bis spät in die Nächte nur Begleitprogramm. Ein Dankeschön unseren Gästen, die sich Zeit genommen haben!

  • Garser Christkindlmarkt

    Drehorgeln bringen stilecht in Schwung und Stimmung! So wars in Gars am 6. und 7. 12.

  • Advent im Wunderwerkel

    Advent im Wunderwerkel

    An drei Winterabenden kann man im Wunderwerkel Kamptal mit Klängen, Düften und Aromen auf Weihnachten warten! Kommen Sie zur Be-Sinnung!

    Freitag, 12. Dezember 2025
    von 16.00 Uhr | open end

    Weitere Termine: Samstag, 13. Dezember und Samstag 20. Dezember
    jeweils ab 16.00 Uhr | open end

  • Ehrenvolle Anerkennung

    Copyright: NLK Khittl

    Oliver Maar mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Franz Posch, dem Moderator der Sendung „Mei liabste Weis“, Copyright NLK Khittl

    Im Anschluss an die Live-Aufzeichnung der Sendung „Mei liabste Weis“ am 11.10.2025 in Großschönau wurde uns durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Tafel verliehen! Danke an Kultur.Region.Niederösterreich, danke Martin Lammerhuber! Eine große Ehre und ein schönes Gefühl, angenommen zu sein!

  • Herbstsoirée

    Am 27. September begrüßten wir den Herbst musikalisch. Oliver Maar bot mit seinen Gästen ein feinsinnig zusammengestelltes Programm. Die Cremser Selection erfreute das Publikum mit exzellent musizierter Wiener Musik (besonders hervorzuheben: die wunderschönen D-Tanz von Johann Schrammel) und regional Typischem, etwa die Kamptaler Rauscher-Phantasien, von „Prinzipal“ Peter Franz Rauscher komponiert und getextet. Die Marillen-Lieder sind im Einzugsbereich der Wachau sowieso ein Muss! Andreas Voit steuerte selten gespielte und musikalisch anspruchsvolle Zitherwerke bei und brachte mit seiner Virtuosität das Publikum zum Staunen. Wo sich Können mit Musikalität paart, hört man gerne zu, auch wenn die Stücke nicht zum Mitschunkeln einladen. Hausherr Oliver Maar bot – augenzwinkernd und einfühlsam – mit verschiedenen mechanischen Instrumenten Brücken und Fortführungen, schloss an das Zitherstück Naturstimmen einen Landler an, brachte nach der Elegie Tränenreich das Publikum mit dem französischen Chanson Seele des Poeten zum Schmunzeln oder komplettierte den knackigen Rittergeschichten-Marsch der Cremser Selection mit den Rittersleut-Gstanzeln. Zuletzt durfte man bei Aber g´rebelt muaß er sein einstimmen.  

    Danach gab es Brot, Trauben, Wein (danke an Franz Peter Rauscher, der neben der Musik auch den Weinbau beherrscht!) und gute Gespräche, bevor der Hausherr zu einer Führung durch die Ausstellung bat. Unversehens waren drei Stunden vergangen und rundherum zufriedene Menschen verließen das Wunderwerkel mit der Zusicherung, wiederzukommen!

  • Der ORF zu Besuch im Wunderwerkel

    Der ORF zu Besuch im Wunderwerkel

    Der ORF war zu Besuch! Fabian Fessler betrat am 7.8.2025 das Wunderwerkel mit den Worten: „Das hab´ ich befürchtet.“ Er ließ den Blick über die Sammlung schweifen und seufzte dann: „Naja, vielleicht bekommen wir ja einmal mehr Sendezeit.“ Danach machte er sich gemeinsam mit seinem Kameramann Daniel Brazda an die Arbeit, filterte aus den Exponaten mit dem sicheren Blick eines Jägers heraus, was interessieren könnte und legte für die drei Stunden, die für die Aufnahmen vorgesehen waren, eine klare Route fest. Keine Umschweife! Er entschuldigte sich schon im Vorfeld, dass er rigoros sein müsse. Klare Anweisungen, gesprochen wurde nur das Nötigste. Uns war sofort klar, dass hier erfahrene Vollprofis am Werk waren und wir bemühten uns, keinen Einsatz zu verpassen. Bald spielten wir uns aufeinander ein und folgten den Regieanweisungen mit ebensolcher Präzision, mit der sie formuliert waren. Genau drei Stunden später wurden Kamera, Mikrophone und Beleuchtung wieder verpackt. Der herzliche Abschied ließ uns in dem Gefühl zurück, einen Nachmittag mit Freunden verbracht zu haben.